Vorkommen
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Männchen
Männchen
Erstbeschreibung
Inhalt

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Genitalien

2.2.1. Männchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Weitere Informationen

3.1. Synonyme

Dagegen ist Depressaria duplicatella Chrétien, 1915 - entgegen verschiedenen Angaben in der Literatur und im Web - kein Synonym von D. deverrella

3.2. Taxonomie

Hannemann (1976) stellt die Art zu D. veneficella und begründet das so: „Amsel weist auf die nahe Verwandtschaft zu D. veneficella hin. Die Größe und Färbung der Falter sowie die Morphologie der Genitalapparate von D. veneficella unterliegen einer beträchtlichen Variationsbreite, wie das Studium an zahlreichen Tieren mit verschiedensten Fundorten zeigt. Solange noch keine umfassende Bearbeitung von D. veneficella Z. vorliegt, wird riadella Amsel als Subspecies von D. veneficella angesehen“.

Die von Hannemann angesprochene „beträchtliche Variationsbreite“ legt den Schluss nahe, dass neben D. veneficella auch D. deverrella und die damals noch unbeschriebene Depressaria albarracinella untersucht, aber als nicht spezifisch verschieden von D. veneficella eingestuft wurden. (Anmerkung von Peter Buchner am 12. November 2018)

3.3. Faunistik

Für ein Vorkommen in Frankreich (so z.B. in www.faunaeur.org/) konnten keine Nachweise erbracht werden. Umfangreiche Studien an europäischen Depressarien legen den Schluss nahe, dass die Art in Europa fehlt. Die geprüften Belege stammen aus Algerien, Marokko, Tunesien, Libyen, Jordanien, Saudi Arabien, Jemen und dem Iran. (Anmerkung von Peter Buchner am 12. November 2018)

3.4. Publikationsdatum der Erstbeschreibung

Das Heft 3 ist nach den « Dates d'apparition des Annales en 1915 » [Digitalisat auf biodiversitylibrary.org] am 8. Dezember 1915 erschienen.

(Autor: Jürgen Rodeland)

3.5. Literatur