Vorkommen
Länder:Kontinente:EU
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Inhalt

2. Diagnose

2.1. Geschlecht nicht bestimmt

2.2. Erstbeschreibung

Im Folgejahr hierzu erschienene Abbildung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Fabaceae:] Cytisus nigricans [= Lembotropis nigricans] (Schwarzwerdender Geißklee)

Nieukerken et al. (2004) melden (aus Polen) Raupenfunde an Schwarzwerdendem Geißklee (Cytisus nigricans) und nahe verwandten Chamaecytisus-Arten. Sie zeigen die Puppe und die von der Raupe hervorgerufenen typischen gallenartigen Stängelverdickungen an der Pflanze.

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Faunistik

Nach Gaedike & Heinicke (1999) gab es aus Deutschland nur die unüberprüfbare Angabe in der Zusammenstellung von Pröse & Segerer (1999) aus Bayern. Pröse et al. (2003) nahmen sie aufgrund dieser Zweifel nicht in ihre Rote Liste auf. Nach Nieukerken et al. (2004) und Nieukerken et al. (2010) gibt es aber doch drei gesicherte Belegtiere aus Bayern: Grafenwöhr, Kehlheim/Donau (Auf der Brand, hier bis 2010 letzter Nachweis für Deutschland am 25. Mai 1952) und Umgebung Regensburg (Tegernheimerberge). Segerer et al. (2013) können die Art aus dem Landkreis Regensburg noch als aktuell bestätigen: Sie fanden beim Lichtfang am 25. Juni und 2. Juli 2010 bei Bad Abbach je 3 Männchen der Art (det. E. van Nieukerken). In der Liste von Gaedike et al. (2017) wird sie auf dieser Basis ohne Kommentar für Bayern und Deutschland als aktuell vorkommend akzeptiert.

Die Schweiz wird nur ganz im Südtessin (Maroggia) von der Art tangiert. Die Autoren legen eine Gesamtverbreitungskarte der Art vor, nach der das Verbreitungsbild weitgehend dem der Verbreitung des Schwarzwerdenden Geißklees (Lembotropis nigricans) und einiger nahe verwandter Chamaecytisus-Arten entspricht, den Raupennahrungspflanzen der Art.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Woodward (1922: 380) [Digitalisat auf biodiversitylibrary.org] teilt die Publikationsjahre des Bandes mit: 1-112 (mit ?) und pl. 51-56 1842, 113-480 (mit ?) und pl. 57-72 1843, 481-[555] (mit ?) und pl. 73-80 1844, pl. 81-90 1845.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.5. Literatur