Vorkommen
Länder:+5Kontinente:EUAS
Falter
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen

2.5. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

Razowski (2001: 38) schreibt zur Raupe: "Bl[üten], Tr[iebe], Sa[men]; Artemisia, Anthemis, Inula viscosa, I. graveolens (Asteraceae), Cichorium, Lactuca (Cichoriaceae). Nach Bovey (1966) Schädling in Samenzuchtanlagen von Lactuca und Cichorium."

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Faunistik

Kasy (1971) ergänzt Band 3 der "Mikrolepidoptera Palaearctica" um Österreich: "Bei den Verbreitungsangaben fehlt Österreich (Nordburgenland; Kasy 1965: 174; einige Belegstücke, wie dort vermerkt, det. Razowski!). Die Art wurde später übrigens auch in Niederösterreich, nämlich südöstlich von Wien, gefunden: 1 Ex. von Maria-Eilend, det. Razowski, 1970. Da die Verbreitungsgrenze von Phalonidia contractana (Z.) offenbar durch das östliche Österreich verläuft, hätten die für das Neusiedlersee-Gebiet bereits publizierten Angaben nicht vernachlässigt werden dürfen."

Razowski (2001: 38) schreibt dann: "In Mitteleuropa nur aus Ostösterreich, Mähren, der Slowakei und Ungarn gemeldet; lokal." und zum Gesamtverbreitungsgebiet: "W Palaearktische Art, verbreitet von der Iberischen Halbinsel und Algerien bis Zentralasien, Afghanistan und Kaschmir."

Huemer (2013) führt die Art konsequent für Niederösterreich, Wien und Burgenland an. Mit dem oben gezeigten Fund von Graz, St. Peter, vom 7. August 2018 wies Horst Pichler die Art erstmals auch für die Steiermark nach.

Friedmar Graf berichtet im [Forum] über den Erstfund dieser Art in Deutschland durch Lutz Krause am 1. August 2014 in Pießig (Brandenburg). Noch ist hier unklar, ob dies die Entdeckung eines bisher übersehenen alten Vorkommens ist, eine Folge einer Arealerweiterung - oder ob es sich "nur" um ein verschlepptes Einzelexemplar handelte.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur

  • Huemer, P. (2013): Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. – 304 S. (Studiohefte 12); Innsbruck (Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H.).
  • Kasy, F. (1971): Einige Ergänzungen und Korrekturen zu „Microlepidoptera Palaearctica", Bd. 3 (Lepidoptera, Cochylidae). — Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft österreichischer Entomologen, 23 (1): 11-15. [PDF auf zobodat.at]
  • Razowski, J. (2001): Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung - Verbreitung - Flugstandort - Lebensweise der Raupen. — 319 S.; Bratislava.
  • Erstbeschreibung: Zeller, P. C. (1847): Bemerkungen über die auf einer Reise nach Italien und Sicilien beobachteten Schmetterlingsarten. — Isis von Oken 1847 (2): 121-159, (3) 213-233, (4) 284-308, (6) 401-457, (7) 481-522, (8) 561-594, (9) 641-673, (10) 721-771, (11) 801-859, (12) 881-914.